Das Leben

Das Leben ist eine Liebesgeschichte, mit denen, die wir lieben,

mit jedem Kind, dem wir in die Augen schauen,

mit jedem Sonnenuntergang,

mit jedem Baum, jedem Tier, jeder Blume, jedem Berggipfel,

mit jedem Atemzug, der liebevoll in mich eindringt und mich liebevoll durchdringt und den ich liebevoll wieder zurückgebe.

Das Leben ist eine Liebesgeschichte, in allem was geschieht, mit jedem der Wesen das ich anschaue und

mit mir selbst…wenn ich weiss, wer ich bin und wessen Botschafter und Ausdruck ich sein darf.

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Die Seele

Über die Seele zu reden ist ein sehr unwissenschaftliches Unterfangen. Es gibt zahlreiche Konzepte dazu, religiöse, psychologische, spirituelle und ganz praktische, z.B. wenn man auf seine Gefühle schaut, sie wahrnimmt und diese Wahrnehmungen dann als Seele bezeichnet.

Man sollte sich viel mehr mit diesen Wahrnehmungen des eigenen Gefühlskörpers beschäftigen. Ist er doch alles was wir haben und womit wir Tag für Tag durchs Leben gehen. Wir denken an etwas und sofort ist dazu ein Gefühl spürbar. Wir treffen Freunde und sofort stellt sich dazu ein Gefühl ein, wir gehen in eine Veranstaltung und es wird ein Gefühl ausgelöst. Die meiste Zeit sind wir uns dieser Zusammenhänge gar nicht bewusst. Der Gefühlskörper ist uns einfach zu nahe, ja, das sind wir, mit allen Höhen und Tiefen.

Ist das die Seele?

Ist es notwendig darüber mehr zu wissen?

Hat diese Seele eine eigene Existenz und Intelligenz neben der, uns Tag ein Tag aus zu zeigen wie es uns geht, wie wir uns fühlen?

Genaugenommen ist dieser Gefühlskörper das Wichtigste was wir haben.

Je besser wir ihn beobachten und kennen, je genauer wir ihn wahrnehmen, je mehr wir uns seine Weisheit zunutze machen desto besser wird unser Leben.

Gefühlskörper hin oder her, ist das ein eigener Körper oder sind das nur einzelne Gefühle, die da durch unsere Aufmerksamkeit ziehen.

Ich bezeichne diese Einheit der Erfahrung, die mit den Gefühlen aber auch Emotionen verbunden ist als den Gefühlskörper. Hier ist es praktisch, diesem gefühlten Wahrnehmen einen eigenen Körper zuzuschreiben. Wir haben hier in diesem Körper auch Gefühlserinnerungen gespeichert und wollen gewisse Gefühle wieder und wieder erleben, andere auch vermeiden und die Palette der Erlebnisse geht von Glücksgefühlen, Liebe, Sexualität, Macht, Sicherheit, bis hin zu den Gefühlen von Frieden, Schönheit und Harmonie, aber auch das Gefühl von Satt sein, Ausgeschlafen sein, Müde sein, Zornig sein, Ärger, Angst, Furcht, Einsamkeit, Verlangen, usw. gehört zu diesem Erfahrungsschatz, um nur einige wenige zu nennen. Ich will hier für mich nicht die große Unterscheidung treffen die in der Psychologie zwischen Emotion und Gefühl getroffen wird, das kurze oberflächliche wird da vom tiefen langfristigen geschieden. All das erscheint mir hier in dieser Betrachtung nicht so wichtig imVergleich zu begreifen, dass das alles zusammen einen Körper erschafft, den Gefühlskörper der mich dann auch als meine Seele, meine persönliche Mischung von erlebten Gefühlen begleitet.

Dann gibt es noch das Erleben dieses Gefühlskörpers im Hier und Jetzt, die spezielle Grundstimmung dieser Erfahrungen und die Erinnerung an vergangene Erlebnisse.

Wird fortgesetzt…

Bewusstsein – Achtsamkeit

Bewusstsein hat viele Ebenen. Achtsamkeit nur eine.

Bewusstsein kennt Evolution. Achtsamkeit bleibt sich selbst gleich.

Bewusstsein ist komplex und bezieht sich auf Vorwissen. Achtsamkeit hat keine Vergangenheit, es ist der Anfang, die Quelle des Bewusstseins. Achtsamkeit bleibt immer in dieser Naivität, Bewusstsein entwickelt sich weiter. Achtsamkeit identifiziert sich nicht und nimmt nur wahr. Achtsamkeit weiß nichts über das Wahrgenommene, es erfreut sich daran und genießt die Schönheit. Achtsamkeit bleibt immer in der Ästhetik der Sinne und kennt keine Kritik. Achtsamkeit lebt für immer im Paradies.

First blog: worum geht’s?

Die Quelle ist eine Seite für die ganz wenigen, die sich mit der Frage: “Wer bin ich?“ beschäftigen. Tatsächlich gibt es sehr viele Menschen, die sich diese Frage stellen, sie bleiben dann aber ganz zufrieden bei oberflächlichen Antworten stehen. Diese oberflächlichen Antworten funktionieren in der Gesellschaft sehr gut. In der sozialen Positionierung sind Antworten wie: Ich bin ein Mann, ich bin sehr erfolgreich, ich bin Chefarzt, ich bin verheiratet, ich bin reich, ich bin sportlich, ich bin sehr gutaussehend, sehr hilfreich und markieren den Platz in der Gesellschaft. Diese Listen von Antworten gibt es natürlich auch für Frauen, für GewinnerInnen, für VerliererInnen, für Kinder, für Alte, für Reiche, für Arme, für Gesunde,  für Kranke, für AufsteigerInnen, für AbsteigerInnen, für Einheimische, für Fremde, für Gläubige, für Ungläubige, für Gebildete, für Ungebildete, für AkademikerInnen, für HandwerkerInnen, für Selbständige, für Angestellte, für Arbeitslose usw. usf.

Wer sich in diesen unvollständigen und beispielhaften Listen wiederfindet und sich selbst so identifiziert und damit zufrieden ist, sollte hier nicht mehr weiterlesen. Für diese Personen ist dieser Blog nicht geschrieben. Er/Sie ist noch nicht bereit sich mit der Frage: Wer bin ich? ernsthaft auseinanderzusetzen. Für diese im Geist einfachen Menschen sind soziale Selbst- und Fremdzuschreibungen vollkommen ausreichend. Diese Menschen sollen tatsächlich nicht weiterlesen, damit ihr Selbstbild nicht einstürzt und sie in Folge den Zug der Lemminge verlassen müssten, oder was für sie noch schlimmer wäre, im Zug der Lemminge bleiben und jetzt aber verwirrt und unzufrieden mitmarschieren. Es gibt noch eine sehr viel lästigere Variante: Um die Vertiefung der Frage abzuwehren, kämpfen sie dagegen mit allen Mitteln an und erklären den ganzen Prozess der Selbstfindung für irrsinnig und gefährlich.

Nur die LeserInnen, die sich ihres Platzes im Zug der Lemminge schon schmerzlich bewusst geworden sind und mehr oder weniger verzweifelt nach anderen Antworten als die der Lemminge Ausschau halten, sollen sich hier weiter aufhalten. Allen anderen wünsche ich noch eine schöne Party mit den Lemmingen und auf Wiedersehen, wenn es soweit ist.

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